Reinhold-Schwarz-Förderpreis 2018

Studie zu Online-Programm zur Stressreduktion ausgezeichnet

Der Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2018 wurde an die Psychologin Astrid Grossert-Leugger, Basel, verliehen. Die Preisträgerin erhielt die mit 2.500 € do-tierte Auszeichnung für ihre Arbeit zum Thema „Web-Based Stress Management for Newly Diagnosed Patients with Cancer (STREAM): A Randomized, Wait‐List Controlled Intervention Study“. Die Preisverleihung erfolgte auf der 17. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie (PSO) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) am 10. Oktober 2018 in München.

Pressemitteilung…

Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie

Der Verein für Fort- und Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (WPO), die Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft (PSO) sowie die Familie Schwarz vergeben alle zwei Jahre den mit 2.500 € dotierten Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie.

Die nächste Ausschreibung erfolgt voraussichtlich Anfang 2020.

Bewerben können sich Personen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 40 Jahre sind. Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine herausragende Originalarbeit (bereits publiziert oder zur Publikation angenommen) als Erstautorin bzw. -autor vorlegen. Bewertungskriterien sind die Nähe zum Fach Psychosoziale Onkologie, die methodische Qualität sowie inhaltliche und/oder methodische Originalität der Arbeit.

Hintergrund

Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Reinhold Schwarz, Professor für Sozialmedizin, Universität Leipzig, (1946 – 2008) war einer der Pioniere auf dem Gebiet der Psychoonkologie in Deutschland. Aufgrund seiner Verdienste wurde er auf Initiative der PSO sowie der Familie Schwarz als Namensgeber für diesen Preis ausgewählt, da er sich Zeit seines Lebens um die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler be­müht hat. Es war immer sein Anliegen, junge Menschen für die Arbeit mit Krebspatientinnen und Krebspatienten zu gewinnen und hochqualifiziertes therapeutisches und wissenschaftliches Arbeiten zu gewährleisten. Der Preis dient der Förderung der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Psychoonkologie.

Reinhold Schwarz

Reinhold Schwarz wurde am 10.5.1946 in Brackenheim/Württemberg geboren. Er studierte von 1966 bis 1972 Humanmedizin an den Universitäten in Marburg, München und London. 1991 habilitierte er sich und erwarb die venia legendi für die Fächer “Klinische Psychosomatik und Sozialmedizin”. Am 20. November 2008 ist er völlig unerwartet in Leipzig verstorben.

Nachruf der Universität Leipzig…

Bisherige Preisträger

2018

Psychologin M. Sc. Astrid Grossert-Leugger, Mitarbeiterin am University Hospital Basel, Department of Medical Oncology/Department of Psychosomatic, Arbeit zum Thema: „Web-Based Stress Management for Newly Diagnosed Patients With Cancer (STREAM): A Randomized, Wait-List Controlled Intervention Study“

2016

Dr. sc. hum. Marco Warth, Dipl.-Psych., Musiktherapeut M.A., Akademischer Mitarbeiter am Institut für Medizinische Psychologie, UniversitätsKlinikum Heidelberg Arbeit zum Thema: „Wirksamkeit von Musiktherapie in der Palliativmedizin“

2015

Dr. phil. Thomas Krattenmacher, Dipl.-Psych., Lehrbeauftragter am Institut für Psychologie der Universität Kiel und eigene Privatpraxis in Kiel und Hamburg
Arbeit: „Untersuchungen zur psychosozialen Anpassung von Kindern in Familien mit einem krebskranken Elternteil“

2014

Prof. Dr. rer. medic. Lena Ansmann, Universität Oldenburg, Department für Versorgungsforschung
Arbeit: „Die Arzt-Patient Interaktion und der Kontext Krankenhaus – Untersuchungen zu sozialer Unterstützung durch Ärzte in der Versorgung von Brustkrebspatienten“

2013

Dr. phil. Sigrun Vehling, Dipl.-Psych. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Univ.-Klinikum Eppendorf, Hamburg, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Arbeit: „Receiving Palliative Treatment Moderates the Effect of Age and Gender on Demoralization in Patients with Cancer“

Dr. phil. Hilke Rath, Dipl.-Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Univ.-Klinikum Eppendorf, Hamburg, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Arbeit: „Work-related predictors of not returning to work after inpatient rehabilitation in cancer patients“

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