Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie

Ausschreibung 2020

Der Verein für Fort- und Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (WPO) vergibt zusammen mit der Familie Schwarz turnusgemäß alle zwei Jahre den mit 2.500 € dotierten Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie.

Einreichungsfrist für die Ausschreibung 2020 ist der 16. März 2020.

Bewerben können sich Personen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 40 Jahre sind. Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine herausragende Originalarbeit (bereits publiziert oder zur Publikation angenommen) als Erstautorin bzw. -autor vorlegen. Bewertungskriterien sind die methodische Qualität, die inhaltliche und/oder methodische Originalität sowie der thematische Bezug zur Psychoonkologie.

Hintergrund

Prof. Dr. med. Dipl.-Soz. Reinhold Schwarz, Professor für Sozialmedizin, Universität Leipzig, (1946 – 2008) war einer der Pioniere auf dem Gebiet der Psychoonkologie in Deutschland. Aufgrund seiner Verdienste wurde er auf Initiative der PSO sowie der Familie Schwarz als Namensgeber für diesen Preis ausgewählt, da er sich Zeit seines Lebens um die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler be­müht hat. Es war immer sein Anliegen, junge Menschen für die Arbeit mit Krebspatientinnen und Krebspatienten zu gewinnen und hochqualifiziertes therapeutisches und wissenschaftliches Arbeiten zu gewährleisten. Der Preis dient der Förderung der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Psychoonkologie.

Modalitäten

Für die Bewerbung ist das Bewerbungsformular, die Originalarbeit sowie eine schriftliche  Zusammen­fassung der wissenschaftlichen Arbeit (max. 2 Seiten) vorzulegen. Der Bewerbung ist ein Lebenslauf beizufügen. Alle Unterlagen sind per E-Mail (reinhold-schwarz-preis@wpo-ev.de) als PDF-Dateien einzu­reichen. Die Gesamtgröße pro E-Mail sollte 20 MB nicht überschreiten. Die eingereichten Arbeiten werden von einem unabhängigen Gutachtergremium begutachtet.

Die Verleihung erfolgt auf der Jahrestagung der PSO (17. – 19.09.20) in Ulm.

Hier können Sie Ihr Bewerbungsformular herunterladen (Word).

Hier können Sie Ihr Bewerbungsformular herunterladen (PDF).

Reinhold Schwarz

Reinhold Schwarz wurde am 10.5.1946 in Brackenheim/Württemberg geboren. Er studierte von 1966 bis 1972 Humanmedizin an den Universitäten in Marburg, München und London. 1991 habilitierte er sich und erwarb die venia legendi für die Fächer “Klinische Psychosomatik und Sozialmedizin”. Am 20. November 2008 ist er völlig unerwartet in Leipzig verstorben.

Nachruf der Universität Leipzig…

Bisherige Preisträger

2018

Psychologin M. Sc. Astrid Grossert-Leugger, Mitarbeiterin am University Hospital Basel, Department of Medical Oncology/Department of Psychosomatic, Arbeit zum Thema: „Web-Based Stress Management for Newly Diagnosed Patients With Cancer (STREAM): A Randomized, Wait-List Controlled Intervention Study“

2016

Dr. sc. hum. Marco Warth, Dipl.-Psych., Musiktherapeut M.A., Akademischer Mitarbeiter am Institut für Medizinische Psychologie, UniversitätsKlinikum Heidelberg Arbeit zum Thema: „Wirksamkeit von Musiktherapie in der Palliativmedizin“

2015

Dr. phil. Thomas Krattenmacher, Dipl.-Psych., Lehrbeauftragter am Institut für Psychologie der Universität Kiel und eigene Privatpraxis in Kiel und Hamburg
Arbeit: „Untersuchungen zur psychosozialen Anpassung von Kindern in Familien mit einem krebskranken Elternteil“

2014

Prof. Dr. rer. medic. Lena Ansmann, Universität Oldenburg, Department für Versorgungsforschung
Arbeit: „Die Arzt-Patient Interaktion und der Kontext Krankenhaus – Untersuchungen zu sozialer Unterstützung durch Ärzte in der Versorgung von Brustkrebspatienten“

2013

Dr. phil. Sigrun Vehling, Dipl.-Psych. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Univ.-Klinikum Eppendorf, Hamburg, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Arbeit: „Receiving Palliative Treatment Moderates the Effect of Age and Gender on Demoralization in Patients with Cancer“

Dr. phil. Hilke Rath, Dipl.-Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Univ.-Klinikum Eppendorf, Hamburg, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie
Arbeit: „Work-related predictors of not returning to work after inpatient rehabilitation in cancer patients“

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